Heizstabtrocknung im Mauerwerk
Schutz für Massivbau und Fachwerk.

Vertrauen Sie auf spezialisierte Verfahren für Ihre wertvolle Bausubstanz. Unsere Experten beraten Sie vor Ort, ob die Heizstabtrocknung die beste Lösung für Ihr Objekt ist, als gezielte Bautrocknung und professionelle Gebäudetrocknung bei tiefliegender Feuchtigkeit.

Gezielte Wärme gegen tiefliegende Feuchtigkeit

Punktgenaue thermische Einwirkung

Wenn Feuchtigkeit tief in massives Mauerwerk, in Holzbalkenlagen oder hinter Vorsatzschalen eingedrungen ist, reicht eine oberflächliche Raumtrocknung oft nicht aus. Hier setzen wir auf die Heizstabtrocknung. Dieses Verfahren ermöglicht es uns, Wärmeenergie präzise dort einzubringen, wo sie benötigt wird: direkt im Kern des feuchten Bauteils. Durch den gezielten Einsatz von Heizstäben wird die Verdunstung im Inneren der Substanz massiv beschleunigt, was die Sanierungszeit verkürzt und Folgeschäden wie Hausschwamm oder statische Beeinträchtigungen verhindert. Als spezialisierte Bautrocknung und Gebäudetrocknung ist die Methode besonders dann stark, wenn Feuchte „im Aufbau“ steckt und nicht nur an der Oberfläche sichtbar ist.

Feuchtemauer vorher nachher

Wo Heizstabtrocknung besonders wirkt

Diese Methode eignet sich vor allem dann, wenn Feuchtigkeit tief im Bauteil sitzt und klassische Bautrocknung an ihre Grenzen kommt. Durch die gezielte Wärme im Kern wird die Gebäudetrocknung deutlich effizienter, ohne unnötig großflächig einzugreifen. So lassen sich Trocknungszeiten verkürzen und Folgeschäden reduzieren.

Anwendungsbereiche:

  • Historischem Mauerwerk: Wo dicke Wände Feuchtigkeit über Jahrzehnte speichern können.

  • Fachwerkkonstruktionen: Um empfindliche Holzbalken schnell vor Fäulnis zu schützen.
  • Hohlraumkonstruktionen: Wo herkömmliche Geräte keine Luftzirkulation erreichen.

Bevor wir trocknen, finden wir die Quelle.

Eine Heizstabtrocknung ist am effektivsten, wenn die Schadensquelle exakt lokalisiert und behoben wurde. Nutzen Sie unsere Expertise, um sicherzustellen, dass keine weitere Feuchtigkeit nachfließt, als sichere Grundlage für Bautrocknung und Gebäudetrocknung.

Punktgenaue Technik und physikalische Effizienz

Die Stabmethode bringt Wärme genau dorthin, wo Feuchtigkeit sitzt – im Bauteilkern und macht die Trocknung dadurch messbar schneller und kontrollierbarer.

Dampfdruck-Erhöhung

Durch die Erwärmung im Inneren steigt der Dampfdruck, sodass Feuchtigkeit aktiv Richtung Oberfläche wandert.

Kontrollierte Wärmeführung

Temperatur und Verlauf werden laufend überwacht, damit die Bausubstanz sicher bleibt und keine Hitzeschäden entstehen.

Kombinations-Effekt mit Entfeuchtung

Die austretende Feuchte wird parallel durch leistungsstarke Trockner aus der Raumluft entfernt, damit der Prozess nicht „stehen bleibt“.

Minimalinvasives Bohrschema

Kleine, vordefinierte Bohrungen ermöglichen maximale Wirkung bei minimalem Eingriff und lassen sich nach Abschluss nahezu unsichtbar schließen.

Verkürzen Sie die Sanierungszeit Ihres Wasserschadens.

Tiefliegende Feuchtigkeit ist eine Gefahr für die Statik und Hygiene. Erfahren Sie, wie wir mit Heizstabtrocknung selbst schwerste Schäden schnell und sicher in den Griff bekommen.

Schnelligkeit, Sicherheit und Werterhalt

Die Heizstabtrocknung bietet eine Sicherheit, die passive Methoden oft nicht garantieren können, und ist ein wesentlicher Baustein für eine erfolgreiche Sanierung. Durch die direkte Energiezufuhr trocknet das Material deutlich schneller als bei Standardverfahren – genau dort, wo die Feuchtigkeit sitzt. So verkürzen sich Stillstandszeiten, und Räume bzw. Bauteile können früher wieder genutzt oder aufgebaut werden.

Gleichzeitig reduzieren Sie das Risiko von Folgeschäden spürbar: Wenn der Mauerkern wirklich trocken wird, sinkt die Gefahr von Hausschwamm, Schimmel und materialbedingten Langzeitschäden. Und weil nur kleine Bohrungen nötig sind, bleibt der Eingriff minimal – nach Abschluss lassen sich die Öffnungen sauber verschließen, sodass die Optik Ihrer Räume weitgehend erhalten bleibt.

Häufige Fragen zur Heizstabtrocknung

Nein. Die von uns verwendeten Geräte sind technisch so konzipiert, dass sie mit kontrollierten Temperaturen arbeiten. Die Wärmeentwicklung wird ständig überwacht, um eine Überhitzung des Baumaterials (insbesondere bei Holz) auszuschließen.
Das entscheidet unser Fachpersonal von Fall zu Fall nach einer genauen Feuchtigkeitsmessung. Ziel ist es, mit so wenigen Bohrungen wie möglich die maximale Wirkung zu erzielen.
Die Heizstäbe selbst arbeiten völlig geräuschlos. Lediglich die begleitenden Trocknungsgeräte (wie Entfeuchter), die die austretende Feuchtigkeit aufnehmen, verursachen ein gleichmäßiges Betriebsgeräusch.
Das hängt vom Material, der Durchfeuchtung und der Bauteilstärke ab. Nach der ersten Feuchtemessung können wir den Ablauf realistisch einschätzen und die Trocknung so steuern, dass Bauteile messbar trocken werden und der Wiederaufbau ohne Risiko starten kann.